Projekt: „Diakonisches Handeln – Unterstützung für die Tafel in Landshut“ durch Klasse 7 im Fach evangelische Religion
Nachdem wir uns im Unterricht mit dem Thema „Diakonie“ beschäftigt haben, sind wir aktiv geworden und haben bei REWE gemeinsam Spenden gesammelt. Dazu hatten wir selbstgemachte Informationsplakate zur Veranschaulichung des Spendenzwecks mitgebracht.
Es war ein unbekanntes Gefühl, dort zu stehen. Manchen von uns viel es schwer, auf die Kunden zuzugehen und sie um Spenden zu bitten und sie konnten es sich nicht vorstellen, das je wieder zu tun. Für andere war es gar nicht schlimm und eine schöne Herausforderung.
Manche Kunden beachteten uns nicht, andere wiederum spendeten großzügig, indem sie uns Geld für den Einkauf gaben oder selbst haltbare Lebensmittel spendeten.
Wofür wir sammelten?
Wir wollten die Tafel in Landshut unterstützen, weil die Moosburger Tafel in diesem Jahr bereits durchs Stadtradeln unterstützt wird und in Landshut der Bedarf an Spenden aktuell größer ist.
In dieser Woche sind wir also, ausgestattet mit einem Bollerwagen voller haltbarer Lebensmittelspenden nach Landshut aufgebrochen. Dort haben wir sie an der Ausgabestelle in der Luitpoldstrasse abgegeben, ins Lager sortiert und uns von den ehrenamtlichen Mitarbeitenden alles zeigen und erklären zu lassen.
Beeindruckt hat uns, dass ca. 90 Menschen dort ehrenamtlich tätig sind – und das ohne Bezahlung und oft schon seit vielen Jahren. Überrascht hat uns, dass die Tafel kein Lebensmittel- Vollversorger ist, d.h., dass die Tafel bedürftige Menschen unterstützen, aber nicht komplett ernähren kann. Wir hätten uns gewünscht, selbst mehr aktiv beitragen zu können. Schade finden wir, dass viele Menschen die Tafel als völlig selbstverständlich ansehen, obwohl sie das nicht ist! Ohne Spender und die vielen freiwilligen Helfenden würde es die Tafel nicht geben!
Wir sind dankbar für die gute Erfahrung, selbst etwas zur Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen beitragen zu können!





