Evangelische und Katholische Religionslehre

„Glaube aber ist:
Feststehen in dem, was man erhofft, überzeugt sein von Dingen, die man nicht sieht.“
(Hebr 11,1)

Vieles, was den konfessionellen Religionsunterricht ausmacht, klingt in diesem Bibelvers an.

Unser Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Glauben reflektieren und sich ihrer Wünsche, Hoffnungen und Überzeugungen bewusst werden. Sie sollen ihren eigenen Standpunkt zum Glauben finden und vertreten können, zugleich aber den Glauben und die Überzeugungen anderer kennen- und akzeptieren lernen.

Unsere Grundlage und unser Ausgangspunkt ist dabei der christliche Glaube, dessen Geschichte, Inhalte und Werte den Schülerinnen und Schülern im Unterricht nähergebracht werden sollen.

Vor diesem Hintergrund befassen wir uns mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen, mit Themen der Selbstfindung, ethischen Fragestellungen, aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und Zukunftsperspektiven.

Da aber weder Religion noch Toleranz rein kognitiv-intellektuell vermittelbar sind, versuchen wir, auch außerhalb des Unterrichts durch Angebote und Exkursionen den Glauben erlebbar zu machen und Begegnungspunkte mit anderen Religionen zu schaffen.